Vergleich

Portalist vs FlowFact – Kundenerfahrung jenseits des CRM

FlowFact pflegt deine Leads. Portalist bedient deine Käufer und Verkäufer.

Portalist

Wann Portalist zusätzlich zu FlowFact sinnvoll ist

Wenn du FlowFact für Lead-Akquise, Marketing-Automation und Pipeline-Management nutzt und nun die Lücke zwischen „Lead qualifiziert" und „Deal abgeschlossen" schließen willst. Portalist ist das Frontend für Verkäufer und Käufer während der aktiven Verkaufs- und Abwicklungsphase.

FlowFact

Wann FlowFact allein ausreicht

Wenn dein Geschäft auf Lead-Qualifizierung und Funnel-Automatisierung ausgerichtet ist und die eigentliche Verkaufsphase überwiegend telefonisch oder in physischen Treffen stattfindet, nutzt du FlowFact wahrscheinlich in voller Breite. Portalist wird interessant, sobald du die Kauf- und Abwicklungsphase systematisch digitalisieren willst.

FlowFact ist für viele Makler das erste Tool, das sie für Lead-Generierung und Marketing-Automatisierung einsetzen. Das CRM-Modul ist solide, der Marketing-Teil der stärkste Baustein. Wo FlowFact weniger ausgeprägt ist: die Kundenerfahrung nach der Lead-Qualifizierung.

Wo FlowFact glänzt

  • Multichannel-Leads. Facebook-Ads, Google-Ads, Landingpages, Newsletter – alles unter einem Dashboard.
  • Automatisierungs-Workflows. Wenn-Dann-Logik für Follow-up-E-Mails, Aufgaben-Erstellung, Lead-Scoring.
  • Pipeline-Management. Klassisches CRM mit Deal-Stages und Umsatzprognosen.
  • Reporting für Marketing-ROI. Welche Quelle bringt die meisten qualifizierten Leads.

Für Makler, die stark auf digitale Akquise setzen und Marketing-Automatisierung als Wettbewerbsvorteil nutzen, ist FlowFact eine sehr funktionale Wahl.

Wo die Lücke entsteht

Nach dem qualifizierten Lead beginnt die eigentliche Verkaufsphase: Exposé-Versand, Besichtigungen, Interessenten-Bewertung, Bieterverfahren, Kaufvertragsvorbereitung, Kaufabwicklung. Diese Phase dauert Wochen bis Monate und besteht aus hunderten von E-Mails und Telefonaten.

FlowFact verwaltet diese Phase als Pipeline-Tickets. Dein Kunde hat in der Regel keinen direkten Einblick in das CRM. Er bekommt E-Mails, PDFs, Anrufe – aber keine konsolidierte, gebrandete Oberfläche, auf der er alles zentral sieht.

Was Portalist in dieser Phase leistet

Verkäufer-Portal. Dein Eigentümer sieht Live-Fortschritt, Interessenten-Aktivität und Marktfeedback.

Käufer-Portal. Der Kaufinteressent sieht Exposé, lädt Finanzierungsnachweis hoch, reicht Unterlagen ein.

Kaufabwicklungs-Portal. Nach der Reservierung läuft der komplette 16-Schritte-Prozess transparent für alle Parteien.

Jeder Schritt ist branded auf deine Kanzlei, läuft auf deiner eigenen Domain, und dein Kunde hat das Gefühl, mit einer integrierten Software zu arbeiten – nicht mit einem Patchwork aus E-Mails und PDF-Anhängen.

Der zentrale Unterschied: Prozesstransparenz für alle Parteien

Was Portalist von FlowFact und jedem anderen Makler-Tool unterscheidet: Der gesamte Verkaufs- und Abwicklungsprozess ist für alle Beteiligten in Echtzeit sichtbar. Der Verkäufer, der Käufer und du selbst sehen auf derselben Oberfläche, welcher Schritt gerade erledigt wird, was als Nächstes ansteht und wer dran ist.

FlowFact ist – wie jedes CRM – ein internes System für dich als Makler. Dein Kunde bekommt den Prozess nur in Ausschnitten mit, über deine E-Mails und Telefonate. Das klassische Problem: Schritte fallen durch, weil niemand sie für alle sichtbar führt. Kunden rufen an, weil sie nicht wissen, wie es weitergeht.

In Portalist entfällt das. Jeder Beteiligte öffnet das Portal und sieht den kompletten Stand. Kein Schritt wird vergessen, niemand fragt mehr nach dem aktuellen Status. Die Kundenerfahrung wird planbar und transparent – vom ersten Exposé bis zur Schlüsselübergabe.

Das können FlowFact und andere CRMs strukturell nicht leisten, weil sie nicht für die Kundensicht gebaut sind.

Die sinnvolle Arbeitsteilung

FlowFact oben: Akquise, Lead-Scoring, Qualifizierung, Nurturing.

Portalist unten: aktive Verkaufsphase, Kaufabwicklung, Übergabe.

Die Übergabe zwischen beiden Tools ist aktuell manuell (Export aus FlowFact, Anlegen in Portalist). Bei wenigen aktiven Deals pro Monat ist das akzeptabel – bei höherem Volumen lohnt sich eine leichte Automatisierung über CSV-Ex- und Import.

Nächster Schritt

Teste Portalist kostenlos an einem aktuellen Objekt aus deiner FlowFact-Pipeline. Du siehst innerhalb eines Nachmittags, ob die Kombination für deinen Prozess funktioniert.

Häufige Fragen

Portalist oder FlowFact?

Kann FlowFact Kundenportale erstellen?+

FlowFact fokussiert stark auf CRM, Marketing-Automatisierung und Lead-Management. Kundenportal-Funktionalität im Sinne einer gebrandeten Transaktionsoberfläche gehört nicht zum Kern-Feature-Set. Viele FlowFact-Nutzer kommen deshalb mit einer Lücke zwischen „Lead wurde qualifiziert" und „Notartermin steht" in Berührung – exakt die Phase, die Portalist abdeckt.

Wie integrieren sich FlowFact und Portalist?+

Aktuell ohne native Integration. Der praktische Workflow:

  • Neuer Lead in FlowFact → qualifiziert via Marketing-Automatisierung
  • Bei ernsthaftem Interesse: Objekt und Kontakt manuell oder per CSV in Portalist anlegen
  • Portalist-Magic-Link versenden
  • Ergebnis (Deal / kein Deal) in FlowFact zurückpflegen

Eine native FlowFact-API-Anbindung steht auf der Portalist-Roadmap, hat aber keine festen Termin.

Wofür ist FlowFact stärker?+

Für Marketing-Automation und Lead-Scoring. FlowFact hat dedizierte Tools für E-Mail-Sequenzen, Landingpages, Lead-Tracking über mehrere Kanäle und Integration mit Facebook/Google-Ads. Wenn dein Geschäft akquisitions-intensiv ist und du Hunderte Leads pro Monat verarbeitest, hat FlowFact hier den Vorsprung. Portalist hat bewusst keine Marketing-Automation.

Lohnt sich die Kombination wirtschaftlich?+

FlowFact-Pläne liegen je nach Paket zwischen 150 und 500 Euro pro Monat. Portalist-Pläne starten bei 79 Euro. Die Kombination kostet etwa 230 bis 700 Euro pro Monat. Die Break-Even-Frage: Verbessert Portalist die Conversion vom qualifizierten Lead zum Abschluss um mehr als einen Deal pro Jahr? Bei durchschnittlichen Maklerprovisionen im vierstelligen Bereich ist die Antwort in den meisten Fällen ja.

Was unterscheidet die Philosophie der beiden Tools?+

FlowFact ist funnel-getrieben: So viele Leads wie möglich durch einen standardisierten Qualifizierungs-Prozess schleusen. Portalist ist erfahrungs-getrieben: Jeder Interessent bekommt eine persönliche, gebrandete Oberfläche, auf der er die gesamte Transaktion transparent mitverfolgt. Beide Ansätze ergänzen sich – der Trichter oben, die Erfahrung unten.

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