Vergleich

Portalist vs onOffice – Das Kundenportal zum CRM

onOffice verwaltet deine Pipeline. Portalist liefert das gebrandete Kundenportal dazu.

Portalist

Wann Portalist zusätzlich zu onOffice sinnvoll ist

Wenn du mit onOffice dein internes CRM betreibst, aber deinen Kunden eine zeitgemäße digitale Schnittstelle bieten willst. onOffice ist als Backoffice stark, der native Kunden-Zugang (soweit vorhanden) wirkt allerdings eher wie ein Partner-Portal für Geschäftskunden, nicht wie ein modernes B2C-Interface für Verkäufer und Käufer.

onOffice

Wann onOffice allein ausreicht

Wenn dein Geschäft primär auf Bestandskunden und Wiederholungskäufer ausgerichtet ist, du komplexe Provisionsstrukturen im Team abbildest und dein Kundenkontakt hauptsächlich telefonisch und per E-Mail läuft. Für diese Szenarien ist onOffice mit seinem über zwei Jahrzehnten gewachsenen Feature-Set robust ausgestattet.

onOffice ist im deutschsprachigen Raum eines der am weitesten verbreiteten Makler-CRMs – besonders bei größeren Büros und Franchisesystemen. Die Frage „onOffice oder Portalist" stellt sich für die meisten Makler nicht als Entweder-Oder, sondern als Zusammenspiel.

Was onOffice abdeckt

onOffice hat über zwanzig Jahre Funktionsentwicklung hinter sich und deckt das komplette Makler-Backoffice ab:

  • Komplexe Pipeline-Strukturen. Mehrere Verkaufsstufen, Team-Zuteilungen, individuelle Verkaufsrollen.
  • Provisions- und Akquise-Verwaltung. Splits, Team-Provisionen, Akquisitionsrechte.
  • Anbindung an Immobilienportale. Automatische Veröffentlichung auf ImmoScout, Immowelt, eBay Kleinanzeigen.
  • Interne Dokumenten-Workflows. Vertragsvorlagen, Genehmigungsprozesse, Audit-Trail.
  • Franchise-Features. Mandantenfähigkeit, Brand-Trennung, überregionales Reporting.

Wenn du in einem Team ab fünf Maklern arbeitest und die CRM-Standard-Funktionalität durch Franchising oder Partnerschaften komplexer wird, ist onOffice gut gerüstet.

Wo Portalist ansetzt

Portalist füllt nicht die CRM-Lücke, sondern die Kundenkommunikations-Lücke. Typische onOffice-Nutzer berichten:

  • Das eingebaute Kundenportal wirkt „technisch" und nicht zeitgemäß.
  • Die Anpassbarkeit auf die eigene Marke ist begrenzt.
  • Der Mobile-First-Gedanke fehlt – Portale sind Desktop-optimiert.
  • Komplexe Funktionalität wie Upload von SCHUFA per Smartphone-Kamera oder Live-Engagement-Tracking für Interessenten fehlt.

Genau hier setzt Portalist an. Kein Ersatz für das CRM, sondern ein dediziertes Kundenportal-Tool, das die Kundenerfahrung auf das Niveau bringt, das deine Positionierung verlangt.

Der zentrale Unterschied: Prozesstransparenz für alle Parteien

Das eine Feature, das Portalist von onOffice und jedem anderen Makler-Tool abhebt: Jede Partei sieht in Echtzeit, wo der Verkaufs- und Abwicklungsprozess steht. Der Verkäufer sieht live, welcher Schritt gerade erledigt wird. Der Käufer sieht, was als Nächstes von ihm erwartet wird. Du siehst, wer wartet und wo du eingreifen musst.

onOffice ist als CRM ein internes Werkzeug. Dein Kunde bekommt vom Prozess nur das mit, was du ihm per E-Mail oder Telefon mitteilst. In Portalist öffnet er ein Portal und sieht den kompletten Stand auf einer einzigen Seite.

Der Effekt in der Praxis: Kein Schritt wird vergessen, weil er für alle sichtbar ist. Niemand fragt mehr „wie ist der Stand", weil jeder es selbst sieht. Jede Partei fühlt sich vom ersten Erstgespräch bis zur Schlüsselübergabe mitgenommen und informiert.

Kein klassisches CRM bietet das, weil CRMs per Definition interne Systeme sind. Portalist macht den Prozess für alle Beteiligten sichtbar.

Die drei weiteren Unterschiede

Branding. onOffice-Portale sind als neutrale Plattform gestaltet – das spart bei der Entwicklung, limitiert aber die Marken-Präsenz. Portalist läuft auf deiner eigenen Domain mit deinem Logo und deinen Farben. Kein Portalist-Branding sichtbar.

Mobile. Portalist-Portale sind von Grund auf Mobile-First gebaut. Der Kunde öffnet das Portal auf dem Smartphone, lädt Dokumente direkt hoch, sieht Fortschritt in einer App-artigen Oberfläche. onOffice-Portale funktionieren mobil – sind aber nicht dafür designt.

Transaktions-Fokus. Portalist hat einen fertigen 16-Schritte-Kaufabwicklungs-Prozess integriert, den du pro Objekt konfigurierst. onOffice deckt diesen Bereich prozessual ab, aber als klassisches CRM-Ticketsystem – nicht als kundenseitige Portalerfahrung.

Der pragmatische Weg zur Kombination

Viele Makler, die mit onOffice arbeiten, steigen stufenweise bei Portalist ein:

  1. Pilotprojekt. Ein Objekt in Portalist parallel zum onOffice-Workflow. Kostenloser Portalist-Plan reicht.
  2. Rollout für Verkäufer-Portale. Neue Verkäufer-Mandanten bekommen ein Portalist-Portal als Kundenerfahrung, während onOffice-Backoffice weiterläuft.
  3. Kaufabwicklung integrieren. Das Kaufabwicklungsportal in Portalist wird zum Standard für neue Deals – onOffice trackt weiterhin Pipeline und Provision.

Der Aufwand pro Portal ist gering (zwei Minuten nach dem ersten Setup), der Nutzen für die Kundenerfahrung deutlich.

Nächster Schritt

Teste Portalist kostenlos mit einem Objekt – importiere die Stammdaten manuell oder per CSV aus onOffice und vergleiche das Portal mit deiner aktuellen Kundenerfahrung.

Häufige Fragen

Portalist oder onOffice?

Gibt es eine direkte onOffice-Integration in Portalist?+

Aktuell nein. Die Propstack-Integration ist die erste API-Anbindung, onOffice folgt auf der Roadmap. Bis dahin arbeiten die meisten onOffice-Nutzer mit Portalist über den CSV-Import für Objekte und Kontakte oder kopieren die Stammdaten einmalig in Portalist hinein. Der Pflegeaufwand ist minimal, weil Portalist-Portale einmalig pro Objekt angelegt werden und danach automatisch mit dem Kunden interagieren.

Kann onOffice nicht auch Kundenportale?+

onOffice bietet ein Kunden- und ein Eigentümerportal, die funktional nutzbar sind. Der Unterschied liegt im Design, im Mobile-Fokus und in der Brand-Kontrolle: onOffice-Portale tragen standardmäßig onOffice-Look-and-feel, während Portalist ausschließlich deinem Branding folgt (eigene Domain, Logo, Farben). Für Makler, die Premium-Positionierung und eine konsistente Kundenerfahrung über die gesamte Kaufabwicklung priorisieren, ist das der entscheidende Unterschied.

Wie funktioniert die Kombination onOffice + Portalist praktisch?+

Vier typische Integrationsebenen:

  • Stammdaten-Import: Einmaliges CSV-Export aus onOffice, Import in Portalist pro Objekt. Aufwand unter zwei Minuten pro Portal.
  • Magic-Link-Versand: Portalist generiert den Link, du versendest ihn aus deinem gewohnten E-Mail-Client oder aus onOffice-Mail.
  • Abschluss-Pflege: Ergebnisse der Kaufabwicklung (Kaufpreis, Abschlussdatum) trägst du manuell zurück in onOffice nach.
  • Kundenkommunikation: Läuft über Portalist – keine Doppelpflege von Status-Updates.
Ist Portalist teurer als eine onOffice-Erweiterung?+

Portalist startet bei 79 Euro pro Monat (Starter) und 199 Euro (Growth). Eine onOffice-Erweiterung für Kundenportale schlägt je nach Konfiguration mit 50 bis 150 Euro pro Monat zu Buche, abhängig von Anzahl der Nutzer und Features. Der Kostenunterschied ist kein K.O.-Argument – die Entscheidung hängt eher daran, ob dir Branding-Konsistenz und Mobile-First-Erfahrung wichtig sind.

Migrieren Makler von onOffice weg, wenn sie Portalist nutzen?+

Selten. onOffice und Portalist bedienen unterschiedliche Bedürfnisse: onOffice ist dein internes CRM-Rückgrat mit allen Feinheiten für Teams und Provisionsmanagement, Portalist ist das externe Kundenfrontend. Die meisten Nutzer kombinieren beide.

Teste Portalist neben onOffice.

Der kostenlose Plan enthält ein Objekt dauerhaft. Kein Risiko, kein Eingriff in dein bestehendes Setup.

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