Vergleich

Portalist vs Propstack – Kundenportal oder CRM?

Propstack ist dein CRM. Portalist ist dein Kundenportal. Die meisten Makler nutzen beides.

Portalist

Wann Portalist zusätzlich zu Propstack sinnvoll ist

Wenn dein Verkaufsprozess zwischen Exposé-Versand und Schlüsselübergabe heute per E-Mail, PDF und Telefon läuft und du die Kundenerfahrung verbessern willst. Portalist ist das gebrandete Frontend, das dein Kunde im gesamten Transaktionsprozess nutzt – Propstack bleibt deine Verwaltungszentrale dahinter.

Propstack

Wann Propstack allein reicht

Wenn dein Verkaufsvolumen niedrig ist (unter zehn Objekten pro Jahr), deine Kunden bisher zufrieden mit dem klassischen E-Mail-PDF-Prozess sind und du primär Leads und Pipeline verwalten musst. Propstack ist dafür exzellent – und du kannst später jederzeit Portalist ergänzen.

Die kurze Antwort: Propstack und Portalist lösen unterschiedliche Probleme. Propstack ist dein internes Verwaltungssystem. Portalist ist das, was dein Kunde sieht.

Was Propstack gut macht

Propstack ist seit über einem Jahrzehnt am Markt und hat sich als deutschsprachige Standardlösung für Makler-CRM etabliert. Stärken:

  • Leadmanagement. Anfragen aus ImmoScout, Immowelt, deiner Website laufen zentral zusammen.
  • Pipeline-Tracking. Von Erstkontakt bis zur Provisionsrechnung in Kanban oder Listenansicht.
  • Objektverwaltung. Exposé-Generator mit Teilen-Funktion auf die großen Portale (ImmoScout, Immowelt, eBay Kleinanzeigen).
  • Kalenderintegration. Termine, Besichtigungen, Aufgaben im Team.
  • Reporting. Umsatzprognosen, Akquisequoten, Team-Performance.

Wenn du mehrere Makler im Team hast und Objekte, Leads und Pipeline zentral steuern musst, ist Propstack eine ausgereifte Lösung.

Was Portalist anders macht

Portalist ist kein CRM. Portalist ist ein Portal-Builder. Das heißt: Portalist produziert das, was dein Kunde öffnet, sieht und nutzt. Die Stärken liegen in der Kundenerfahrung:

  • Gebrandete Portale. Eigene Domain, eigenes Logo, eigene Farben.
  • Magic Links. Kein Login für den Kunden – Link klicken, Portal öffnet sich.
  • Drei Portaltypen. Verkäufer, Käufer, Kaufabwicklung – als vorgefertigte Prozesse.
  • Engagement-Tracking. Wer hat wann das Exposé geöffnet, welche Dokumente wurden heruntergeladen.
  • Digitale Kaufabwicklung. 16-Schritte-Prozess von Notartermin bis Schlüsselübergabe, alle Parteien sehen den Status.
  • Datei-Upload direkt im Portal. SCHUFA, Finanzierung, Dokumente – hochladen vom Smartphone, ohne Umweg über E-Mail oder Cloud-Dienste.

Du kannst Portalist auch ohne Propstack nutzen. Die meisten Makler kombinieren beide, weil sich die Stärken ergänzen.

Der zentrale Unterschied: Prozesstransparenz für alle Parteien

Das, was Portalist von Propstack und jedem anderen Makler-Tool abhebt: Jede Partei sieht in Echtzeit, wo der Prozess steht. Der Verkäufer sieht, welcher Schritt gerade erledigt wird. Der Käufer sieht, was als Nächstes von ihm erwartet wird. Du siehst, wer wartet und wo du eingreifen musst.

Propstack ist ein internes Tool. Dein Kunde bekommt davon nichts mit – er hängt zwischen deinen E-Mails, Anrufen und PDF-Anhängen. In Portalist öffnet er ein Portal und sieht den gesamten Prozess auf einer Seite.

Der Effekt in der Praxis: Kein Schritt wird vergessen, weil er für alle sichtbar ist. Niemand fragt mehr „wie ist der Stand", weil jeder ihn selbst sehen kann. Jeder Beteiligte fühlt sich abgeholt und im Prozess mitgenommen – vom ersten Exposé bis zur Schlüsselübergabe.

Kein CRM der Welt bietet das, weil CRMs per Definition interne Werkzeuge sind. Portalist dreht die Logik um und macht den Prozess für alle transparent.

Der typische Workflow mit beiden Tools

  1. Anfrage läuft in Propstack ein (Objekt-Lead).
  2. Du qualifizierst den Interessenten im Propstack-CRM.
  3. Bei ernsthaftem Interesse importierst du Objekt und Kontakt nach Portalist.
  4. Portalist erzeugt das Magic-Link-Portal und versendet es.
  5. Interessent lädt Finanzierungsnachweis im Portal hoch – du siehst das in Portalist.
  6. Bei Deal-Abschluss trägst du das Ergebnis zurück in Propstack ein.

Die Propstack-Integration übernimmt die Stammdaten-Synchronisation, sodass du Objektdaten nicht doppelt pflegst.

Die ehrliche Kosten-Rechnung

Propstack und Portalist zusammen kosten pro Monat etwa 200–500 Euro – abhängig von deinem gewählten Plan. Für einen Makler mit zehn Transaktionen pro Jahr und einer durchschnittlichen Provision von 8.000 Euro pro Deal entspricht das 0,25 bis 0,6 Prozent des Jahresumsatzes. Die Frage ist nicht, ob das viel oder wenig ist, sondern ob das Kundenportal dir über das Jahr mehr als einen zusätzlichen Deal bringt.

Wann du Portalist ohne Propstack nutzt

Wenn du Einzelmakler bist, unter zehn Objekten pro Jahr hast und dein CRM bisher eine gepflegte Excel-Tabelle oder dein Mail-Postfach ist, dann ist Portalist allein oft die sinnvollere erste Investition. Die Kundenerfahrung verbessert sich sofort, und du kannst später jederzeit ein CRM ergänzen, wenn das Volumen wächst.

Nächster Schritt

Der kostenlose Portalist-Plan enthält ein Objekt dauerhaft kostenlos. Du kannst ein bestehendes Propstack-Objekt importieren und das gebrandete Portal testen, ohne etwas an deiner bestehenden Propstack-Umgebung zu ändern.

Häufige Fragen

Portalist oder Propstack?

Ersetzt Portalist Propstack?+

Nein. Portalist ist kein CRM. Propstack verwaltet Leads, Pipeline, Umsatzprognosen, Termine, Aufgaben, Provisionen – das alles macht Portalist nicht. Portalist beginnt dort, wo dein Kunde ins Spiel kommt: vom ersten Exposé bis zur Schlüsselübergabe.

Wie lässt sich Portalist mit Propstack verbinden?+

Über die offizielle Propstack-API. Im Portalist-Dashboard verknüpfst du einmalig deinen Propstack-API-Key. Ab dann importierst du Objekte und Kontakte mit einem Klick:

  • Objekt aus Propstack wählen
  • Portal-Typ wählen (Verkäufer, Käufer, Kaufabwicklung)
  • Portalist erstellt das Portal mit Magic Links

Änderungen in Propstack (Preis, Adresse, Kontakte) werden automatisch in den Portalist-Objekten aktualisiert. Details auf der Seite zur Propstack-Integration.

Kostet das doppelt?+

Ja, mit Einschränkung: Propstack kostet laut öffentlicher Preisliste etwa 100–300 Euro pro Monat, Portalist startet bei 79 Euro pro Monat (Starter) bzw. 199 Euro (Growth) plus einem kostenlosen Plan. Rechnerisch kostet die Kombination mehr, aber ein einziger zusätzlicher Deal pro Jahr deckt die Zusatzkosten – und viele Makler berichten, dass das Kundenportal die Conversion bei Interessenten messbar anhebt.

Gibt es Doppelarbeit bei der Pflege?+

Nein, wenn du die Integration nutzt. Objekte werden aus Propstack gezogen, nicht manuell angelegt. Was du in Portalist zusätzlich pflegst, sind kundenseitige Inhalte (FAQ-Texte, Upload-Anleitungen, Videos) – die hätten in Propstack sowieso keinen sinnvollen Platz.

Ich nutze noch nicht Propstack. Reicht dann Portalist allein?+

Vielleicht. Wenn du unter zehn Objekten pro Jahr arbeitest und deine Kundenakten bisher in einer Excel-Tabelle oder in deinem Postfach liegen, ist Portalist allein oft die bessere Wahl als ein CRM zusätzlich einzuführen. Ab zwanzig Objekten pro Jahr zahlt sich ein CRM schnell aus.

Teste Portalist neben Propstack.

Der kostenlose Plan enthält ein Objekt dauerhaft. Kein Risiko, kein Eingriff in dein bestehendes Setup.

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