Vergleich

Portalist vs Excel – Die Tabelle oder das Kundenportal?

Die Excel-Tabelle ist das inoffizielle Makler-CRM. Portalist ist der strukturierte Nachfolger.

Portalist

Wann Portalist die bessere Wahl ist

Sobald du mehr als ein paar Objekte pro Jahr betreust und deinen Kunden eine professionelle, gebrandete Erfahrung bieten willst. Excel ist intern, manuell und fehleranfällig – der Kunde sieht nichts davon und bekommt keine einheitliche Prozess-Ansicht. Portalist liefert beides: Struktur für dich und ein Portal für den Kunden.

Excel

Wann Excel für den Moment ausreicht

Wenn du unter fünf Transaktionen pro Jahr hast, Einzelmakler bist und deine Kunden mit dem klassischen E-Mail-PDF-Prozess zufrieden sind. Eine saubere Excel-Tabelle plus E-Mail-Postfach kann diese Phase abbilden – solange dein Volumen klein bleibt und kein Wachstum geplant ist.

Excel ist das heimliche Standard-Tool vieler Einzelmakler im deutschsprachigen Raum. Objekte in Zeilen, Status in Spalten, Dokumente im Ordner, Kommunikation im E-Mail-Postfach. Das funktioniert – bis es nicht mehr funktioniert.

Was Excel im Maklergeschäft leistet

Die Tabelle hat drei echte Vorteile:

  • Kostenlos oder fast kostenlos. Teil jedes Office-365-Abos oder als Google Sheets gratis.
  • Vertraut. Jeder kann Excel – keine Einarbeitung nötig.
  • Flexibel. Jede Spalte kann individuell angelegt werden, jede Tabelle an den eigenen Prozess angepasst.

Für einen Einzelmakler mit zwei, drei Objekten im Jahr, engen persönlichen Kundenbeziehungen und klassischem E-Mail-PDF-Prozess kann die Tabelle ausreichen. Viele Makler im Markt arbeiten genau so und sind produktiv damit.

Wo Excel systematisch an Grenzen stößt

Sobald das Volumen wächst oder der Qualitätsanspruch steigt, fallen vier Lücken auf:

  • Kein Kundenportal. Dein Verkäufer und dein Käufer sehen die Excel-Tabelle nie. Sie hängen zwischen deinen E-Mails, Telefonaten und PDF-Anhängen – ohne eigene Sicht auf den Prozess.
  • Manuelle Status-Pflege. Jede Änderung trägst du selbst ein. Vergessene Zellen, veraltete Spalten, doppelte Einträge gehören zum Alltag.
  • Kein Engagement-Tracking. Du weißt nicht, ob dein Kunde das Exposé geöffnet hat. Du rufst an, um nachzufragen – was Zeit kostet und unprofessionell wirkt.
  • Keine Kaufabwicklungs-Struktur. Die 16 Schritte vom Notartermin bis zur Schlüsselübergabe passen nicht in eine Tabelle. Jeder Kauf wird zu einer ad-hoc-Koordination per Mail und Telefon.

Die Tabelle funktioniert bis zu einem Punkt. Ab diesem Punkt wird sie zur Bremse – erst unsichtbar, dann spürbar.

Was Portalist anders macht

Portalist ersetzt nicht Excel – Portalist ersetzt das Setup, für das Excel ein Behelf war:

  • Objekt-Struktur. Adresse, Preis, Fläche, Zimmer, Bilder, Exposé – alles als natives Objekt, nicht als Spalten.
  • Gebrandete Portale. Eigene Domain, eigenes Logo, eigene Farben. Drei Portaltypen für Verkäufer, Käufer und Kaufabwicklung – zusammenstellbar im Portal-Builder.
  • Magic Links. Dein Kunde klickt und sieht sein Portal. Kein Login, keine Registrierung.
  • Dokumenten-Upload. SCHUFA, Finanzierung, Ausweis – hochladen vom Smartphone ohne E-Mail-Umweg.
  • Engagement-Tracking. Wer hat wann was geöffnet, welche Dokumente heruntergeladen.
  • 16-Schritte-Kaufabwicklung. Fertiger Prozess vom Notartermin bis zur Schlüsselübergabe, transparent für alle Beteiligten.

Der zentrale Unterschied: Prozesstransparenz für alle Parteien

Excel ist ein internes Werkzeug. Dein Kunde sieht nie, wo der Prozess steht – er sieht nur das, was du ihm aktiv mitteilst. Das führt zu typischen Symptomen: Anrufe mit „wie ist der Stand", vergessene Zwischenschritte, verunsicherte Käufer in der Kaufabwicklungs-Phase.

In Portalist öffnet jeder Beteiligte – Verkäufer, Käufer, Notar, Makler – dasselbe Portal und sieht den aktuellen Stand, die nächsten Schritte und offene Aufgaben. Kein Schritt wird vergessen, weil er für alle sichtbar ist. Niemand fragt mehr „wie ist der Stand", weil jeder ihn selbst sieht.

Dieser Unterschied ist nicht graduell, sondern strukturell: Eine Tabelle kann Transparenz für dich selbst herstellen, aber niemals für den Kunden. Genau das leistet ein Kundenportal.

Der typische Umstiegspfad

Makler, die von Excel auf Portalist wechseln, machen das meist in drei Schritten:

  1. Ein Objekt im kostenlosen Plan. Stammdaten aus der Excel-Tabelle übernehmen, Portal testen, Kundenerfahrung vergleichen.
  2. Neue Mandate direkt in Portalist. Die Tabelle bleibt für alte Vorgänge, neue Objekte laufen vollständig über Portalist.
  3. Excel wird überflüssig. Nach wenigen Monaten sind alle aktiven Vorgänge in Portalist, die Tabelle wird archiviert.

Der Umstieg ist kein großes Projekt, sondern ein schrittweiser Rollout, der sich selbst bezahlt macht, sobald die Kundenerfahrung spürbar professioneller wirkt.

Die ehrliche Kosten-Rechnung

Excel ist im Office-365-Business-Standard für rund 12 Euro pro Monat enthalten. Portalist startet bei 79 Euro pro Monat, mit einem dauerhaft kostenlosen Plan für ein Objekt. Für einen Makler mit einer durchschnittlichen Provision von 8.000 Euro pro Deal entspricht der Growth-Plan (199 Euro) etwa 2,5 Prozent einer einzigen Transaktion. Die Frage ist nicht, ob das viel ist – die Frage ist, ob das Portal dir über das Jahr einen zusätzlichen Deal bringt.

Nächster Schritt

Der kostenlose Portalist-Plan enthält ein Objekt dauerhaft. Du kannst ein Objekt aus deiner Excel-Tabelle nehmen, in Portalist anlegen und siehst innerhalb eines einzigen Mandats, was sich für dich und deinen Kunden verändert.

Häufige Fragen

Portalist oder Excel?

Ist Excel wirklich ein ernsthafter Vergleich?+

Ja. Im deutschsprachigen Maklermarkt arbeiten mehr Einzelmakler mit Excel als mit jedem anderen Tool. Die Tabelle ist kostenlos, vertraut und flexibel. Die Frage ist nicht, ob Excel ausreicht, sondern ab wann es aufhört zu reichen – und genau das ist der Punkt, an dem Portalist beginnt.

Was verliere ich, wenn ich von Excel auf Portalist wechsle?+

Nichts, was du brauchst. Die Flexibilität bleibt (du kannst Portale pro Objekt individuell einrichten), die Transparenz für dich bleibt (alle Objekte, alle Kontakte, alle Status an einem Ort), und der Kunde bekommt zusätzlich ein gebrandetes Portal statt nur E-Mail-Anhänge. Was du verlierst: manuelle Tabellen-Pflege, vergessene Status-Updates, E-Mail-Ping-Pong mit Dokumenten.

Muss ich meine Excel-Daten neu eingeben?+

Beim Start ja, aber nur einmal pro Objekt. Stammdaten (Adresse, Preis, Fläche) trägst du im Portalist-Dashboard ein oder importierst sie per CSV. Wenn du später Propstack einsetzt, läuft der Import automatisch über die Propstack-Integration – die Excel-Tabelle fällt weg.

Was kostet Portalist im Vergleich zu Excel?+

Excel ist als Teil von Microsoft 365 im Business-Standard-Plan für rund 12 Euro pro Monat enthalten. Portalist startet bei 79 Euro pro Monat, bietet aber einen kostenlosen Plan mit einem Objekt dauerhaft. Für einen Makler mit durchschnittlicher Provision von 8.000 Euro pro Deal entspricht der Monatspreis etwa 1 Prozent einer Transaktion – bei gleichzeitig messbar höherer Conversion durch professionelle Kundenerfahrung.

Ab wann lohnt sich der Umstieg?+

Pragmatische Schwelle: sobald du mehr als fünf Objekte pro Jahr betreust oder mindestens ein gleichzeitiges Kaufabwicklungs-Mandat hast. Ab diesem Punkt kostet die manuelle Tabellen-Pflege mehr Zeit als das Tool selbst. Unter fünf Objekten kannst du Excel oft länger fahren – und Portalist ergänzen, sobald du den kostenlosen Plan testen willst.

Teste Portalist neben Excel.

Der kostenlose Plan enthält ein Objekt dauerhaft. Kein Risiko, kein Eingriff in dein bestehendes Setup.

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